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1. Berlin Minor

Nach sehr langer Pause durfte Jugger endlich auch wieder starten! 'Rigor Mortis' aus Berlin lud uns zu den "1. Berlin Minor" ein, ein Ein-Tages-Turnier mit neun Teams.
Die Hitze war erdrückend und wirkte sich im Kombination mit etwas eingerosteten Gelenken merklich auf die Leistung aus. Aber unsere Motivation bleib konstant hoch, sodass wir auch die harten Spiele gut bestreiten konnte.
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an das Team von "Rigor Mortis II", mit denen wir uns bei 33°C einen ausgedehnten Schlagabtausch lieferten, der die komplette Drei-Satz-Distanz ging. Bei Gleichstand ging es in den letzten entscheidenden Punkt, den wir glücklicherweise für uns entscheiden konnten
Vielen Dank an 'Rigor Mortis' für das tolle Turnier und eine gelungene Re-Jugger-Sozialisierung! Wir freuen uns auf das nächste Treffen!

22. Deutsche Meisterschaft

Jena – nicht nur bekannt als Stadt der Studierenden-WGs mit überhöhten Mieten, sondern auch als Epizentrum des mitteldeutschen Leistungsjuggers. Welche Stadt eignet sich also besser zur Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft, dem grand finale einer jeden Ligasaison? Richtig, keine, sodass die 22. Ausgabe dieses Turniers am 24. und 25.8. 2019 im grünen Paradies Mitteldeutschlands stattfand.

Fast schon standesgemäß hatten wir uns durch gute Leistungen im Saisonverlauf mit einem Team qualifiziert und traten mit Jan, Tim, Simba, Johannes, Jannes und Vu aus dem Nachtwache-Stammpersonal und und den Söldnern Hans (Anima Equorum) und Fabian (Keulen Eulen) an. Da in diesem besonderen Jahr für die Deutsche Meisterschaft die Orga des Turniers auf mehrere Schultern verteilt wurde, übernahmen außerdem einige Nachtwächter*innen zentrale Positionen bei der Organisation des Turniers.
Wie jedes Jahr rechneten wir schon im Vorfeld mit starken Teams und engen Spielen über das gesamte Turnier hinweg – eine Erwartung, die sich schon in der ersten Gruppenphase bestätigte. Mit Pink Pain, der Leeren Menge, Falco Jugger und den Zonenkindern warteten zu Beginn des Turniers gleich vier echte Herausforderungen auf uns, doch wir erwischten einen guten Tag und konnten uns gegen die ersten Mannschaften nach überzeugender Leistung durchsetzen und es gegen die stark besetzten Zonenkinder richtig spannend machen, sodass wir die Gruppenphase mit einem phänomenalen zweiten Platz beendeten.
Im ersten Spiel der nun folgenden Zwischenphase erwartete uns mit den HaWu AllstarZ aus Gevelsberg der nächste Titelanwärter. Auch hier hielten wir gut mit und erspielten uns einige Punkte, fanden jedoch gegen die Flexibilität der Gevelsberger*innen nicht ausreichend Mittel, sodass wir uns am Sonntag des Turniers in einem weiteren Spiel den Einzug in die Top-8 verdienen mussten. Vorher ließen wir den Abend jedoch bei etwas Grillgut, ausreichend Federweißer und netten Gesprächen entspannt ausklingen.
Am Sonntagmorgen erwarteten uns als erster Gegner die Peters Pawns, die trotz ihres Anspruchs auf eine Top-Platzierung durch eine unglückliche Dreiecks-Konstellation in der Gruppenphase in die Zwischenrunde abgerutscht waren und sich nun wieder nach oben gespielt hatten. Gegen den mit Abstand anspruchsvollsten Gegner der Zwischenphase entwickelte sich unser bisher engstes Spiel des Turniers. Nachdem wir die ersten drei Punkte abgegeben hatten, fanden wir immer besser ins Spiel, kämpften uns schrittweise zurück und erspielten uns mit flexiblem Linienspiel und guten Einzelaktionen schließlich eine Führung. Doch leider ging uns gegen Ende des Spiels allmählich die Kraft aus, sodass wir die Pawns am Ende bis auf einen Punktestand von 9:9 wieder ins Spiel zurückkommen ließen und das Spiel, um die Daramatik perfekt zu machen, im goldenen Punkt entschieden werden musste. Wir mobilisierten noch einmal alles, was an taktischer und pompferischer Cleverness in uns steckte, doch in diesem letzten Spielzug waren die Peters Pawns uns einen Schritt voraus und erspielten sich den Zugang zu den Spielen um die Plätze eins bis acht, sodass dieses epische Spiel leider einen für uns unvorteilhaften Ausgang hatte.
Wir ließen uns aber die gute Laune nicht verderben, denn gleich als nächstes ging es ins Rematch gegen Die Leere Menge. Die Greifswalder*innen hatten sich nach der Gruppenphase in der Zwischenrunde wieder hochgespielt und waren motiviert, die Niederlage des Gruppenspiels zu relativieren. Aber wir ließen ein weiteres Mal nichts anbrennen und pompften uns souverän in die Spiele um die Plätze neun bis zwölf.
Konsequenterweise blieb uns das Lospech auch in dieser Phase des Turniers hold, denn mit einem stark besetzten Bob Jugger erwartete uns auf der anderen Seite des Feldes ein weiteres Team mit Top-Ambitionen. Es entwickelte sich ein weiteres Spiel mit vielen extrem engen Spielzügen, doch wir fanden nicht wirklich Mittel gegen das schnelle Linienspiel der Gegner*innen. Vor allem der sehr flexible Schildspieler stellte uns vor einige Probleme, sodass Bob verdient und, trotz einiger Energieleistungen unsererseits, im Endergebnis auch klar gewann.
Unser letztes Spiel gegen die Fischkoppkrieger konnten wir wiederum souverän gewinnen, sodass wir uns am Ende des Turniers auf Platz elf wiederfanden. Trotz des teilweise unglücklichen Zustandekommens dieses Ergebnisses sind wir stolz auf uns, unsere Leistung und allgemein auf die 22. Deutsche Meisterschaft, an deren Organisation wir mitwirkten.
Doch nicht nur in den Farben der Nachtwache traten Leipziger*innen beim Turnier an, denn Sarah warf sich zur DM in rot-grün und erlebte in den Reihen der Knautschzonenkinder ein schönes Turnier.
Wir danken allen Gegner*innen und Schiedrichter*innen, die uns im Laufe des Turniers begegnet sind und allen Leuten, die sich an der Organisation des Turniers beteiligt haben. Und besonders dankbar sind wir natürlich unseren Söldnern Fabian uns Hans. Wir freuen uns schon auf die nächste Saison.